Auf dem Gelände des Entsorgungsunternehmens Frankenmetalle in Dettelbach hat am Dienstagvormittag ein Brand für einen größeren Feuerwehreinsatz gesorgt. Das Feuer war gegen 9 Uhr in der Adolf-Oesterheld-Straße ausgebrochen. Nach ersten Erkenntnissen geriet ein abgeladenes Schrottauto in Brand. Die Flammen griffen anschließend auf eine weitere Schrottansammlung über. Insgesamt waren rund 160 Einsatzkräfte im Einsatz.
„Priorität hatte zu Beginn des Einsatzes eine sogenannte Riegelstellung, das heißt es wurde ein übergreifen des Feuers auf eine benachbarte Halle verhindert. Hierzu wurden mehrere Strahlrohre und auch zwei Drehleitern eingesetzt Nachdem dann das Gebäude geschützt wurde, ein Übergreifen verhindert werden konnte, haben sich die Kräfte dann auf die Brandbekämpfung des Haufens an sich konzentriert, was relativ viel Zeit in Anspruch genommen hat und auch weiterhin nehmen wird, da hier die Eindringtiefe des Feuers sehr hoch ist und dementsprechend erst der Haufen auseinandergezogen muss und spezielles Löschmittel eingesetzt werden muss, um das Feuer komplett löschen zu können.“, erzählt uns Jonas Wirth, Pressesprecher Feuerwehr Landkreis Kitzingen.
Da sich unter dem Brandgut offenbar auch Akkus befinden, gestalteten sich die Löscharbeiten besonders aufwendig. Die Polizei rechnete damit, dass die Nachlöscharbeiten noch bis in die Abendstunden andauern könnten. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden am Vormittag Anwohner in Dettelbach, Schwarzach, Schwarzenau, Hörblach und Sommerach aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungen auszuschalten. Gegen Mittag konnte Entwarnung gegeben werden, nachdem bei speziellen Messfahrten nur minimal erhöhte Werte festgestellt wurden. Verletzt wurde nach aktuellem Stand niemand. Der Schaden beläuft sich nach Schätzungen der Polizei auf einen niedrigen Betrag.
Quelle: TV Mainfranken