Nach zahlreichen Notrufen wegen eines wahrgenommenen Gasgeruchs sind am Montagmorgen mehrere Feuerwehren im Kreis Aschaffenburg ausgerückt. Betroffen waren unter anderem Kleinostheim, Karlstein, Kahl, Aschaffenburg und Stockstadt. Die Einsatzkräfte konnten jedoch keine gefährliche Gaskonzentration feststellen. Die Bevölkerung war vorsorglich über die Warn-Apps Nina und KATWARN informiert worden. Insgesamt waren über 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz. Feuerwehren und Gasversorger überprüften unter anderem mehrere Gasübergabestationen, doch ein Gasaustritt konnte nicht festgestellt werden. Einen Einsatz gab es auch an der Mittelschule in Kahl: Dort klagten 30 Schüler über Übelkeit und Unwohlsein, woraufhin Feuerwehr, Notärzte und Rettungsdienste an die Schule anrückten. Nach notärztlicher Sichtung konnten die Kinder wieder ihren Eltern übergeben werden. Auch die hessischen Nachbarleitstellen melden ein erhöhtes Notrufaufkommen aufgrund des Gasgeruchs. Um eine Gefahr ausschließen zu können, wurde eine Spezialeinheit der Mannheimer Berufsfeuerwehr gerufen. Sie unterstützt die lokalen Einsatzkräfte mit hochspezialisierter Messtechnik und Expertise.
Quelle: TV Mainfranken