Im Landkreis Rottal-Inn wird am 25. April eine groß angelegte Katastrophenschutzübung durchgeführt, bei der im Umkreis von rund zehn Kilometern um Unterdietfurt ein komplexes Einsatzszenario geprobt wird. Wie das Landratsamt Rottal-Inn mitteilt, wird dabei ein Gefahrenstoff-Zwischenfall bei einem örtlichen Unternehmen simuliert, das in die Übung eingebunden ist. In diesem Zusammenhang sollen sowohl die Katastrophenschutzsirenen ausgelöst als auch über mobile Lautsprecherdurchsagen Evakuierungsaufforderungen ausgespielt werden. Wichtig ist dabei laut Landratsamt: Die Bevölkerung muss diesen Evakuierungsaufrufen nicht nachkommen, da die betroffenen Personen im Szenario selbst durch Einsatzkräfte dargestellt werden.
An der Übung beteiligen sich insgesamt zwischen 250 und 300 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und Technischem Hilfswerk sowie vom Notfallmanagement der Deutschen Bahn. Die sogenannte Vollübung findet turnusmäßig alle sechs Jahre statt und dient dazu, Abläufe für den Ernstfall zu erproben, abzustimmen und weiter zu verbessern. Im Verlauf des Übungsvormittags kann es im betroffenen Gebiet zudem zu Verkehrsbehinderungen kommen.
Quelle: Niederbayern TV Passau