Am Samstagabend stand ein Windrad im Landkreis Kitzingen in Flammen. Das Feuer war in einer Windkraftanlage an der A7 zwischen Repperndorf und Biebelried ausgebrochen. Zunächst war nur eine leichte Rauchentwicklung am Motorraum zu sehen. Im weiteren Verlauf entwickelte sich die Situation zu einem Großbrand. Eine Situation, die die Feuerwehr vor enorme Probleme stellte.
„Das Windrad hat eine Höhe von gut hundert Meter. Die Schwierigkeit bei sowas ist natürlich, dass eine Feuerwehr keine Materialien hat mit denen man eine Höhe von 100 Metern erreichen kann um zu löschen. Gleichzeitig ist ein Vorgehen im Inneren zur Brandbekämpfung zu gefährlich für die eingesetzten Kräfte. Das heißt uns bleibt im Moment leider nicht viel übrig als das Geschehen zu beobachten und sicher zu stellen, dass der Brand sich nicht durch herabfallende Teile auf die Umgebung ausbreitet.“, so Jonas Wirth, Pressesprecher Kreisbrandinspektion Kitzingen.
Am Sonntagvormittag waren die Flammen dann endlich erloschen. Der Bereich rund um das Windrad blieb allerdings weiterhin gesperrt. Die Gefahr, dass sich die Rotorblätter ablösen könnten, sei zu groß. Der Betreiber des Windrads ist im weiter für die Reparatur an der Windkraftanlage verantwortlich. Zur Brandursache ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts bekannt.
Quelle: TV Mainfranken