Ein Waldbrand am Lackenberg bei Unterwössen hält die Einsatzkräfte seit Mittwochabend in Atem. In der Nacht zum Freitag hat sich die Lage nun vorsichtig positiv entwickelt. Eine nennenswerte Ausbreitung des Brandes wurde nicht festgestellt. Trotzdem besteht der Katastrophenfall zunächst weiterhin fort. Ein Bild der aktuellen Lage:
Eine „vorsichtig positive Entwicklung“ vermeldete das Landratsamt Traunstein am heutigen Freitag. In der vergangenen Nacht habe sich die Lage beim Bergwaldbrand nahe Unterwössen leicht entspannt. Kleinere Glutnester konnten die Einsatzkräfte rasch löschen und so ein Wiederaufflammen größerer Brandherde verhindern. Der Katastrophenfall bleibe jedoch bestehen.
Seit den frühen Morgenstunden läuft der Einsatz planmäßig weiter. Rund 300 Kräfte sind heute im Einsatz. Unterstützt werden sie von Hubschraubern aus Österreich und der Bayerischen Polizei. Gleichzeitig werden die Nachlöscharbeiten im steilen Gelände weiter ausgebaut. Bergwacht und Polizei sichern die Feuerwehrleute dabei in den schwer zugänglichen Bereichen.
Am Donnerstagabend verletzte sich ein Feuerwehrmann leicht am Sprunggelenk, eine medizinische Behandlung war jedoch nicht erforderlich. Für die Bevölkerung besteht nach Angaben der Einsatzleitung keine Gefahr. Zwar kann es im Achental örtlich zu Rauch- und Geruchsbelästigungen kommen, eine gesundheitliche Gefährdung besteht derzeit aber nicht. Die Bundesstraße B 305 bleibt bis auf Weiteres gesperrt. Außerdem gelten die Betretungs- und Befahrungsverbote rund um die Lackenbergwand und den Wössener See weiterhin. Die Bevölkerung wird gebeten, den Einsatzbereich weiträumig zu meiden und die Zufahrtswege für die Rettungskräfte freizuhalten.
Quelle: RFO