Nach mehr als zwei Jahrzehnten Planung ist es jetzt so weit: Mit einem symbolischen Spatenstich haben in Wasserburg die Bauarbeiten für das neue Feuerwehrhaus begonnen. Rund 19,7 Millionen Euro investiert die Stadt in den Neubau. Bis Herbst 2028 soll dort ein modernes Feuerwehr- und Kompetenzzentrum für die gesamte Region entstehen.
Ein Spatenstich, auf den Wasserburg lange gewartet hat. Nach mehr als zwei Jahrzehnten Planung beginnen auf dem ehemaligen Hausberger-Gelände jetzt die Bauarbeiten für das neue Feuerwehrhaus. Rund 19,7 Millionen Euro investiert die Stadt. Fertig sein soll der Neubau im Herbst 2028. Für Bürgermeister Bastian Wernthaler ist der Neubau vor allem eine Investition in die Sicherheit der Stadt.
Bis zum Spatenstich war es allerdings ein langer Weg. Bereits seit dem Jahr 2000 beschäftigt das Projekt Politik, Verwaltung und Feuerwehr. Bei einer Standortuntersuchung wurden schließlich sechs mögliche Flächen geprüft. 2015 stellte sich das Hausberger-Grundstück als beste Lösung heraus. Entstehen soll hier aber weit mehr als eine neue Fahrzeughalle. Geplant ist ein modernes Feuerwehrzentrum, überwiegend in Holzbauweise und mit zusätzlichen Einrichtungen, die auch über Wasserburg hinaus Bedeutung haben.
Wie dringend eine leistungsfähige Infrastruktur für die Ehrenamtlichen gebraucht wird, zeigte ausgerechnet der Tag des Spatenstichs. Noch am Morgen rückte die Wasserburger Feuerwehr zu einem Einsatz aus – bereits der 200. in diesem Jahr. Bis Herbst 2028 soll auf dem Gelände nun ein zeitgemäßes Feuerwehrhaus entstehen – mit besseren Arbeitsbedingungen für die Einsatzkräfte und mehr Platz für Ausbildung, Technik und Gemeinschaft. Nach 26 Jahren Diskussion und Planung wird aus dem langen erwarteten Projekt damit endgültig Realität.
Quelle: RFO